Ein kleiner Park entsteht.

Freitag der 13-te. Für einige wenige Waldbewohner, Eichhörnchen, Kaninchen und Co., war es nicht der beste Tag, denn an diesem Tag rollte eine mächtige Maschine in ihrem Revier an und fällte Bäume im Sekundentakt.
Etliche Fichten wurden am Waldhüttener Weg, zwischen dem Sportplatz und der Straße „Hallgrund“ mit einem sogen. „Harvester“ gefällt. Faszinierend, wenn man dies einmal beobachtet.  Kräftige Zangen umklammern den Baumstamm, sägen ihn zunächst unten ab, dann wird der gesamte Baum um 90 Grad gekippt, der Stamm rutscht durch Rollen, die ihn gleichzeitig von den Ästen befreit, um ihn anschließend 2 Meter weiter erneut abzusägen.

Aber warum das alles?

Der Plan ist es diesen Bereich zu verschönern und den Kindern unseres Dorfes zusätzliche Spielmöglichkeiten zu bieten. Einheimische Laubbäume sollen angepflanzt werden um aus dieser Monokultur ein artenreiches kleines Fleckchen Erde entstehen zu lassen. Auch als Ruhepol soll dieser Platz dienen und so werden Bänke und Tische aufgestellt, erläutert unser Bürgermeister Karl-Friedrich Wehner, der das Baumfällen genau beobachte.

Wir sind gespannt wie dieser kleine Park eines Tages aussehen wird und hoffen auf das Verständnis der kleinen Waldbewohner, die bis dahin sicherlich ein neuen Zuhause gefunden haben. Platz genug gibt es in Meezen für alle.

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Unser Bürgermeister gibt Anweisungen

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Fest im Griff. Dieser Baum hat keine Chance mehr.

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Der „Harvester“

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Dieser Moment wird festgehalten.

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Entästen und sägen in einem Arbeitsgang.

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So sieht es Moment im Waldhüttener Weg aus.

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Ich muss erstmal umziehen.